Etlich Liedlein zu singen oder uff der Orgeln und Lauten zu schlagen

rosabella

Liebe Freunde Alter Musik,

unter dem Link: WERKSTATTKONZERT können Sie ein Video des Konzerts vom 23. November 2017 in der Bayerischen Staatsbibliothek mit dem Titel Etlich Liedlein zu singen oder uff der Orgeln und Lauten zu schlagen sehen  Mitwirkende: Joel Frederiksen, Gesang und Laute; Evangelina Mascardi, Laute; Michael Eberth, Clavicytherium; Studierende des Instituts für Historische Aufführungspraxis der Hochschule für Musik und Theater München (Anna-Lena Elbert, Sopran; Stefan Steinemann, Alt und Eric Price, Tenor; Cornelia Demmer, Oleg Chuhleb und Alonzo Esteban Munoz Cardenas, Lauten )

 

Musik im Diskurs

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Mittwoch, 10. Februar 2016, 17:15 Uhr, Kaminzimmer Raum 105, Hochschule für Musik und Theater, Arcisstraße ♦ Das Buxheimer Orgelbuch, die süddeutsch-italienische Claviermusik um 1500 und das älteste erhaltene, besaitete Tasteninstrument

In der Instrumentensammlung des Royal College of Music in London ist ein süddeutsches oder italienisches Clavicytherium eines anonymen Erbauers erhalten, das durch einen eingeklebten Pachtvertrag mit Ulm 1480 datiert ist. Eine Kopie des im Original unspielbaren Instrumentes erweist sich sowohl klanglich (schnell verklingender lauten- bzw. harfenartiger Ton begünstigt virtuose Diminutionen) als auch bautechnisch (Tastenbreite, Tastenumfang etc.) als ideal für die Musik des Buxheimer Orgelbuches. Das überwiegend weltliche Repertoire dieser großen Sammlung von Claviermusik aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, welche sich seit 1883 unter der Signatur Mus.Ms. 3725, auch Cim. 352b, in der Bayerischen Staatsbibliothek München befindet, könnte für ein Zimmer-Instrument gedacht gewesen sein. Intavolierungen französischer Chansons (Binchois, Dufay) und deutscher Liedsätze (Paumann) lassen auch eine kammermusikalische Aufführung mit Singstimme denkbar erscheinen. Italienische Frottole, wenig später erschienen, bilden einen deutlichen Kontrast zu den deutschen Intavolierungen.

Programm:
Redeuntes in mi (Buxheimer Orgelbuch)
O Rosa bella (John Dunstable/John Bedingham)
O Rosa bella (Buxheimer Orgelbuch)
Ach lieb mit laid (Paul Hofhaimer, 1459‐1537)
Entrée je suis en grant pensée (Josquin Desprez, 1440‐1537)
Zwischen Berg und tieffe tal (Heinrich Isaac, ca. 1450‐1517)
Kochersperger Spanieler (Tabulatur des Bonifacius Amerbach, Basel)
Dulongesux (Buxheimer Orgelbuch – Intavolierung nach Gilles Binchois‘ Ballade
Dueil angoisseus rage demeseurée)
Frottole Intavolate (Andrea Antico)

Mitwirkende:
Sabine Lutzenberger (Sopran)
Michael Eberth (Clavicytherium)

5. Geburtstag der Rohlf-Orgel

orgel_olchingSonntag, 27. September 2015, 13:00, 15:00 und 17:00 Uhr ♦ Eintritt: frei ♦ Johanneskirche, Wolfstr. 11, Olching ♦ Musik von Hildegard von Bingen, Oswald von Wolkenstein, Conrad Paumann, Guillaume Dufay, Gilles Binchois, Marcantonio Cavazzoni, Aurelio Virgiliano, Maurizio Cazzati, Biagio Marini, Giovanni Maria Trabaci, Claudio Monteverdi, Jacob van Eyck, Jan Pieterszoon Sweelinck, Michael Praetorius, Hieronymus Praetorius und José Ximénez ♦ Ausführende: Sabine Lutzenberger, Sopran und Glocken; Malin Eiband, Sopran; Michael Schopper, Bass; Tatiana Flickinger, Blockflöte; Baprtiste Romain, Fidel; Michael Eberth, Orgel

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Olching lädt aus Anlass des fünften Geburtstages ihrer Rohlf-Orgel zu einem Musikfest am Sonntag, 27. September 2015 in die Olchinger Johanneskirche in der Wolfstraße 11 ein.

Drei Konzerte, jeweils um 13, 15 und 17 Uhr, mit dazwischenliegenden Pausen von jeweils einer Stunde, spannen einen musikalischen Bogen von der Gotik über die Renaissance bis zum Barock.
Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Deckung der Kosten dieses Festivals wird gebeten.