L’Art de toucher le clavecin

François_Couperin

zum 350. Geburtsjahr von François Couperin

Sonntag, 23. September 2018, 17 Uhr ♦ Augsburg, Schaezlerpalais, Rokokofestsaal ♦ Michael Eberth, Cembalo ♦ Konzert im Rahmen der Konzertreihe des Forum Alte Musik Augsburg e. V.

François Couperin, am 10. November 1668 in Paris geboren, zählt unstrittig zu den bedeutendsten Komponisten des Barock. Neben zahlreichen kammer- und kirchenmusikalischen Werken bezaubern seine Kompositionen für Cembalo, in den Jahren 1713, 1716/17, 1722 und 1730 in vier Büchern in Paris im Druck erschienen, durch geradezu impressionistisches Kolorit. Ähnlich wie sein etwas jüngerer Zeitgenosse Antoine Watteau „skizzierte“ und „portraitierte“ Couperin Schäfer- und Carnevalszenen, galante Feste, ländliche Vergnügungen und Szenen von fahrenden Spielleuten. Spielten im ersten Buch noch traditionelle Suitensätze wie Allemande und Courante eine formgebende Rolle, so überwiegen im 3. und 4. Buch Charakterstücke mit zum Teil mysteriösen Namen. Als Maître de Clavecin du Duc de Bourgogne war er Cembalolehrer der Prinzessinnen und Prinzen. In seinem knapp gefassten Lehrwerk L’Art de toucher le clavecin  vermittelt Couperin wichtige und interessante Aspekte des Cembalospiels, die Quintessenz seiner Kunst jedoch konnte man nur in seinen Unterrichtsstunden erfahren.

Programm:

Première Prélude (aus L’Art de toucher le clavecin, 1716)

(aus Troisiême Ordre – Première Livre 1713)
La Ténébreuse Allemande – Seconde Courante – La Lugubre Sarabande
– La Favorite Chaconne a deux tems

(aus Onziême Ordre – Seconde Livre, 1716)
Les Fastes de la grande et anciénne Menestrandise

– Premier Acte: Les Notables et Jurés – Mxnxstrxndxsx
– Second Acte: Les Viéleux et les Gueux
– Troisiéme Acte: Les Jongleurs, Sauteurs et Saltinbanques avec les Ours et les Singes
– Quatriéme Acte: Les Invalides, ou gens Estropiès au Service de la grande Mxnxstrxndxsx
– Cinquiéme Acte: Desordre et déroute de toute la troupe, causes par les Yvrognes, les Singes et les Ours

Sixième Prélude (aus L’Art de toucher le clavecin, 1716)

aus (aus Treiziême Ordre – Troisiême Livre 1713)
Les Folies francoises, ou les Dominos

– La Virginité sous le Domino couleur d’invisible
– La Pudeur sous le Domino couleur de Roze
– L’ardeur sous le Domino incarnate
– L’espérance sous le Domino Vert
– La Fidélité sous le Domino Bleu
– La Persévérance sous le Domino Gris de lin
– La Langueur sous le Domino Violet
– La Coquéterie sous diférens Dominos
– Les vieux galans et les Trésorieres Suranées sous des Dominos Pourpres, et feüilles mortes
– Les Coucous Bénévoles sous des Dominos jaunes
– La Jalousie Taciturne sous le Domino gris de maure
– La Frénésie, ou le Désespoir sous le Domino noir

(aus Quatorziême Ordre – Troisiême Livre 1713)
– Le Rossignol – en – amour (die verliebte Nachtigall)
– Double du Rossignol
– La Linote – éfarouchée (der Leinfink, aufgescheucht)
– Les Fauvétes Plaintives (die klagenden Grasmücken)
– Le Rossignol – Vaiqueur (die Nachtigall als Sieger)

(aus Quatorziême Ordre – Quatrième Livre 1722)
La Visionaire – La Misterieuse – La Muse Victorieuse
– La Couperin

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verbo caro factum est

JesusMusik des 17. Jahrhunderts zur Weihnachtszeit

Sonntag, 3. Dezember 2017, 15 Uhr UND 18 Uhr
Schaezlerpalais, Katharinenkirche, Augsburg

Bildliche Darstellungen der Geburt Christi, ob nun als Fresko, Zeichnung, Stich, Skulptur oder Gemälde, ziehen sich durch nahezu alle Jahrhunderte. Ganz ähnlich in der Musik. Ob als schlichter Liedsatz im protestantischen Raum oder als prächtige Kantate im katholischen Umfeld – der Freude über die Weihnacht wird auf ganz vielfältige Weise Ausdruck verliehen. Mit feierlicher Musik der Augsburger Komponisten Johann Melchior Gletle, Thomas Eisenhuet, Hans Leo Hassler und Adam Gumpelzhaimer stimmt das Ensemble des Forum Alte Musik Augsburg e.V. im traditionellen Weihnachtskonzert auf das wunderbare Fest ein.

Anonymus Conditor alme siderum (Fassung Kloster Kempten 8. Jhdt.)
Thomas Eisenhuet (1644-1702) Conditor alme siderum
Adam Gumpelzhaimer (1559-1629) Vom Himmel hoch
Hans Leo Hassler (1564-1612) Verbum caro factum est
Hans Leo Hassler (1564-1612) Toccat septimi toni
Johann Eccard (1553-1611) Übers Gebirg Maria geh
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) „Christi Geburt“ für Violine & Basso continuo (Fassung für Viola da gamba) in a-moll, Nr. 3 aus den Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes.
Hans Leo Hassler (1564-1612) Toccata overo Ricercar Primi ton
Johann Melchior Gletle (1626-1683) Puellule Decore (1677)
Johann Erasmus Kindermann (1616 – 1655) Sonata seconda a flauto sol
Thomas Eisenhuet (1644-1702) Jesu redemptor omniu
Johann Michael Nicolai (1629 – 1685) Sonata IV für Blockflöte, Violine, Violone und Orgel
Johann Eccard (1553-1611) In dulci jubilo

Ensemble des Forum Alte Musik Augsburg:
Sabine Lutzenberger, Sopran; Sebastian Seifert, Altus; Hans Ganser, Bass; Iris Lichtinger, Blockflöte; Nagi Uesugi, Barockvioline; Viktor Töpelmann, Viola da Gamba; Wolfram Oettl, Cembalo; Michael Eberth, Orgel

Das Augsburger Requiem

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Orlando di Lasso

Sonntag, 21. Februar 2016, 16:00 Uhr, Moritzkirche Augsburg

Orlando di Lassos vierstimmiges Requiem  in der
Augsburger Erstfassung von 1575

nach der Welt-Ersteinspielung auf CD nun demnächst live in der Moritzkirche!

Capella Foccara
Gerhard Hölzle, Tenor; Felix Rumpf, Bariton; Hans Ganser, Bass; Burkhard Kosche, Basso profondo; Matthias Sprinz, Cas Gevers und Ralf Müller, Renaissanceposaunen; Angelika Radowitz, Bassdulzian; Michael Eberth, Orgel

In einer Handschrift der Augsburger Staats- und Stadtbibliothek, einem großen Chorbuch der ehemaligen Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra in Augsburg, ist eine bisher unbekannte Aufzeichnung des vierstimmigen Requiems von Orlando di Lasso erhalten.

Die Augsburger Original-Fassung steht eine Quinte tiefer als die späteren Druckausgaben des Werkes und führt das vierstimmige Ensemble in eine extrem tiefe Region des normalen Stimmumfanges. Als Besetzung ergibt sich: Tenor, Bariton, Bass und Basso profondo. In unserer Aufführung (Edition: Tobias Rimek) werden die Gesangsstimmen entsprechend der damaligen Aufführungspraxis von Instrumenten unterstützt: Drei Posaunen, Bassdulzian und Orgel verleihen der Komposition eine zusätzliche feierliche Gravität.

Für welche Persönlichkeit das Requiem komponiert wurde ist nicht überliefert. Nicht auszuschließen ist der Augsburger Fürstbischof Kardinal Otto Truchseß von Waldburg (1514 – 1573). Das Werk könnte etwa zum Jahrestag seines Todes für eine Totenfeier in Augsburg entstanden sein. Als Widmungsträger denkbar ist auch Hans Jakob Fugger (1516 – 1575), der sowohl zum Münchner Hof, wo Orlando di Lasso als Hofkapellmeister angestellt war, als auch zum Kloster St. Ulrich & Afra (wo die Handschrift entstand) gute Kontakte hatte.

Welt – Ersteinspielung !

WELTERSTEINSPIELUNG! – Das Requiem Orlando di Lassos in der Augsburger Erstfassung von 1575 für Tenor, Bariton, Bass, Basso Profondo, drei Posaunen, Bassdulzian und Orgel. Gerhard Hölzle, Tenor; Felix Rumpf, Bariton; Hans Ganser, Bass; Burkhard Kosche, Basso profondo, Matthias Spritz, Cas Gevers und Ralf Müller, Renaissanceposaunen, Angelika Radowitz, Bassdulzian; Michael Eberth, Orgel

Gerhard Hölzle, Tenor; Felix Rumpf, Bariton; Hans Ganser, Bass; Burkhard Kosche, Basso profondo; Matthias Spritz, Cas Gevers und Ralf Müller, Renaissanceposaunen; Angelika Radowitz, Bassdulzian; Michael Eberth, Orgel

Orlando di Lasso (1532 – 1594)
Requiem  in der
Augsburger Erstfassung von 1575

jetzt neu auf CD !
ab sofort im Handel

In einer Handschrift der Augsburger Staats- und Stadtbibliothek, einem großen Chorbuch der ehemaligen Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra in Augsburg, ist eine bisher unbekannte Aufzeichnung des vierstimmigen Requiems von Orlando di Lasso erhalten.

Die Augsburger Original-Fassung steht eine Quinte tiefer als die späteren Druckausgaben des Werkes und führt das vierstimmige Ensemble in eine extrem tiefe Region des normalen Stimmumfanges. Als Besetzung ergibt sich: Tenor, Bariton, Bass und Basso profondo. In unserer Aufführung (Edition: Tobias Rimek) werden die Gesangsstimmen entsprechend der damaligen Aufführungspraxis von Instrumenten unterstützt: Drei Posaunen, Bassdulzian und Orgel verleihen der Komposition eine zusätzliche feierliche Gravität.

Für welche Persönlichkeit das Requiem komponiert wurde ist nicht überliefert. Nicht auszuschließen ist der Augsburger Fürstbischof Kardinal Otto Truchseß von Waldburg (1514 – 1573). Das Werk könnte etwa zum Jahrestag seines Todes für eine Totenfeier in Augsburg entstanden sein. Als Widmungsträger denkbar ist auch Hans Jakob Fugger (1516 – 1575), der sowohl zum Münchner Hof, wo Orlando di Lasso als Hofkapellmeister angestellt war, als auch zum Kloster St. Ulrich & Afra (wo die Handschrift entstand) gute Kontakte hatte.

Adventus Domini

049Sonntag, 29. November 2015, 17:00 Uhr ♦ Eintritt: € 22,00, ermäßigt € 14,00 ♦ Schaezlerpalais, Katharinenkirche ♦ 
Festliche Barockmusik aus dem 16. und 17. Jahrhundert

Die Mitglieder des Forum Alte Musik Augsburg e.V. präsentieren Ihnen ihr alljährliches Weihnachtskonzert mit musikalischen Juwelen des Früh- und Hochbarock. ♦ Werke von Hans Leo Hassler, Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Johannes Capricornus, Johann Michael Bach, Johannes Werlin, Jan Pieterszoon Sweelinck u. a. ♦ Sabine Lutzenberger, Sopran; Iris Lichtinger, Blockflöte; Monika Westner, Barockvioline; Gerhard Hölzle, Tenor; Hans Ganser, Bass; Wolfram Oettl, Cembalo; Michael Eberth, Orgel

Der Advent als Vorbereitungszeit für die Menschwerdung Christi wurde vielerorts im Laufe der Zeit unterschiedlich definiert. Die syrischen Christen feierten an den letzten beiden Sonntagen vor Weihnachten die Verkündigung an Zacharias und Maria. Byzanz weihte diese Sonntage Vätern und Vorvätern. Mailand beging den letzten Sonntag vor Weihnachten als Sonntag der Menschwerdung. In Rom schließlich erfasst der Weihnachtsgedanke zunächst den Dezemberquatember (daneben sind noch die erste Fastenwoche, die Pfingstwoche und die dritte Septemberwoche Quatember, also gleichsam kleine Fastenzeiten), bis schließlich Papst Gregor der Große (590 – 604) eine feste liturgische Ordnung des Advents schuf, die volle drei Wochen umfasst neben den notwendigen Ausgleichstagen zwischen der Wochentagsfixierung des Advents und der Monatstagsdatierung von Weihnachten. Der Inhalt dieser Adventsliturgie ist die frohe Erwartung der Geburt des Herrn, das dankbare Gedächtnis der Vorbereitung an Maria und durch Johannes. Als in der Karolingerzeit nördlich der Alpen die römischen Bücher übernommen wurden, bildete sich der Mischcharakter des heutigen Advent aus. Er kennt im Gegensatz zu Gallien und Mailand mit sechs Wochen nur vier Wochen Vorbereitung, deren Sonntage ein stark eschatologisches, bußbetontes Kolorit aufweisen. Der freudige Charakter der römischen Adventstexte aus der Zeit Gregors, den der häufige Gebrauch des Alleluia unterstreicht, wird überdeckt vom Ernst gallisch-adventlicher Bußbräuche: dunkle Farbe, Ausfall von Gloria und Te Deum, Fasten, Verbot der feierlichen Trauung. Das officium der Adventszeit, das in der Karolingerzeit ausgebildet wurde, ist andererseits von hoher dichterischer Schönheit (vgl. die sog. O-Antiphonen). [Gerhard Hölzle]

 

Arie & Concerti

Vivaldi_GhezziSamstag, 17. Oktober 2015, 20:00 Uhr ♦ Eintritt: regulär 15,– €, ermäßigt 10,– € (für Schüler, Studenten und Behinderte) ♦ Goldener Saal des Augsburger Rathauses ♦ Virtuose Musik des italienischen Barocks ♦ Ausführende: Sabine Lutzenberger, Sopran; Iris Lichtinger, Blockflöte; Ava de Araujo Madureira, Barockvioline; Michael Eberth, Orgel; Ensemble des Forum Alte Musik Augsburg

Das FAMA präsentiert beim Festkonzert der Reihe „Die Fugger und die Musik“ Werken von Vivaldi, Scarlatti und Mancini.

Für den wirtschaftlichen Erfolg der Familie Fugger und ihre rege Förderung der Künste spielte Italien eine bedeutsame Rolle. Daher erklingen in der Konzertreihe „Die Fugger und die Musik“ am Samstag, den 17. Oktober, ab 20 Uhr, im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses Werke von Meistern des italienischen Barocks. Mit Musik von Antonio Vivaldi, Alessandro Scarlatti und Francesco Mancini lassen die Solisten Sabine Lutzenberger (Mezzosopran), Iris Lichtinger (Blockflöte), Ava de Araujo Madureira (Barockvioline), Michael Eberth (Orgel) und das Orchester des Forums Alte Musik Augsburg mediterranes Lebensgefühl und die Stimmung lauer Sommernächte lebendig werden.

Der künstlerische Rang und die musikalische Bedeutung Antonio Vivaldis (1678 – 1741) kommen heutzutage einer Neuentdeckung gleich. Selbst Geigenvirtuose, schrieb er vor allem Instrumentalmusik. Seine schöpferische Leistung zeigt sich in der Fülle seiner qualitativ hochwertigen Kompositionen. Von Block- und Traversflötisten wird Vivaldis Opus X hochgeschätzt, birgt es doch einige seiner meisterhaften Solokonzerte für Flöte mit Streicherensemble und Continuogruppe, die er mit suggestiven Titeln wie „La tempesta di mare“, „Il Cardellino“ oder „La notte“ versah.

Alessandro Scarlatti (1660 – 1725) galt in Italien und darüber hinaus als großartiger Meister der „Cantata da camera“. In den aristokratischen Kreisen von Neapel, Rom und Florenz erfreuten sich seine Kantaten als kleine, nichtszenische Opern größter Beliebtheit. Inhaltlich erzählen sie meist von der Liebe und sind in die Welt der griechischen Mythologie versetzt. Sie bilden den Höhepunkt der Gattung der „Cantata da camera“, die eine Stellung eingenommen hatte, wie sie nur derjenigen der Oper vergleichbar war.

Francesco Mancini (1672 – 1737), der sein ganzes Leben in Neapel verbrachte, ist möglicherweise der italienische Komponist des Hochbarocks, der am meisten Werke spezifisch dem „flauto dolce“, der Blockflöte, widmete. Sein Ruhm und Bekanntheitsgrad rührt daher, dass seine Oper „L’Idaspe fedele“ seinerzeit eine der ersten war, die vollständig in italienischer Sprache in London aufgeführt wurde.

Das Forum Alte Musik Augsburg (FAMA) fördert die Erforschung, Aufführung und  Verbreitung Alter Musik im Kulturraum Augsburg. Es widmet sich der Erschließung unbekannter musikalischer und historischer Quellen sowie der historischen Aufführungspraxis. Neben Konzerten vornehmlich in adäquaten historischen Räumen, veranstaltet das FAMA unter anderem auch Meisterkurse und Vorträge. Dabei kommt es regelmäßig zur Kooperation mit den Museen und Kunstsammlungen der Stadt Augsburg.

Sabine Lutzenberger ist eine international renommierte Interpretin für den Gesang Alter Musik. Ihr Repertoire umfasst Musik vom frühen Mittelalter bis hin zum Barock sowie verschiedenste Kompositionen der Avantgarde. Solistisch wie auch als Ensemblesängerin ist sie regelmäßig auf den größten und bedeutendsten europäischen Festivals für Alte Musik, wie Oude Muziek Utrecht, Resonanzen Wien und Tage Alter Musik Regensburg, zu hören. Viele Jahre war sie Mitglied uns Solistin des „ensemble für frühe musik augsburg“, arbeitete unter anderem mit dem Ensemble Mala Punica oder dem Huelgas Ensemble zusammen. Seit 2008 ist sie in zahlreichen Konzerten mit ihrem eigenen Ensemble PER-SONAT zu erleben.

Iris Lichtinger ist eine Ausnahmemusikerin, die sich als Flötistin, Sängerin und Pianistin frei zwischen Alter und Neuer Musik, Kunst- und Popularmusik sowie komponierter und improvisierter Musik bewegt. Als Pianistin ist sie eine bekannte Spezialistin für Tango Argentino. In allen Bereichen arbeitet sie mit hochkarätigen Musikern zusammen und gastiert auf internationalen Festivals. Komponisten internationaler Herkunft schreiben für sie neue Werke. Sie ist Dozentin am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und in den Ensembles „Progetto Seicento“, „Más que Tango“ und „MEHR MUSIK!“ aktiv.

Die Violinistin Ava de Araujo Madureira, die ihr Musikstudium bereits mit 12 Jahren an der Musikhochschule Bordeaux begann, absolvierte neben weiteren Studien an der Hochschule für Musik und Theater München und am Leopold Mozart Zentrum Augsburg auch zahlreiche internationale Meisterkurse. Seit September 2015 ist sie Akademistin bei der Bayerischen Staatsoper in München. Sie spielte zahlreiche Projekte, sowohl mit moderner Geige als auch mit Barockgeige, wie bei der Hofkapelle München, Concerto Copenhagen und dem Münchner Bach Orchester. Außerdem ist sie bei wichtigen Musikfestivals wie den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und dem Mainzer Musiksommer zu Gast.

Michael Eberth studierte die historischen Tasteninstrumente Cembalo, Orgel und Hammerflügel in München und Basel. Er konzertiert international als Solist und als Continuospieler mit verschiedenen Solisten und Ensembles, wie z. B. Dorothee Oberlinger, Robert Crowe, der Salzburger Hofmusik, Berliner Lauttencompagney oder The Bach Ensemble New York. Nach Lehrtätigkeit am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium und der Universität Mozarteum in Salzburg ist er seit 2008 Dozent für Cembalo, Clavichord, Generalbass und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo er 2012 zum Honorarprofessor ernannt wurde.

Der Eintritt für das Konzert beträgt regulär 15,– €, ermäßigt 10,– € (für Schüler, Studenten und Behinderte). Karten sind in der Tourist-Information (Rathausplatz 1, Augsburg) erhältlich.

Weitere Informationen zum Programm der Konzertreihe „Die Fugger und die Musik“ erteilt die Regio Augsburg Tourismus GmbH im Internet unter www.augsburg-tourismus.de oder unter Telefon 0821/ 50207-0.